Im Kanton Basel-Landschaft werden die Fächer Biologie, Chemie, Physik, Geografie und Geschichte einzeln unterrichtet.

Es gibt zu jedem Fach und Modul sowie zu Bildung für nachhaltige Entwicklung eine Lehrplanergänzung. Der Aufbau dieser Lehrplanergänzungen ist pro Themenschwerpunkt mit den Bausteinen Grobziele, Inhalte und Treffpunkte einheitlich gestaltet. Die Grobziele sind aus den Kompetenzen des Lehrplans 21 abgeleitet. Treffpunkte und Inhalte basieren auf den Kompetenzstufen und werden separat ausgewiesen. Die inhaltliche Differenzierung der Treffpunkte für die drei Leistungszüge A, E und P ist mit Punkten grafisch gekennzeichnet.

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Angefügt ist mit dem Verweis zum detaillierten Kompetenzaufbau der Bezug zum Lehrplan mit Kompetenzaufbau. Des Weiteren sind die fächerübergreifenden Querverweise ausgewiesen.

Verbindlichkeit, Inhalte, Grundansprüche

Die verbindlichen Inhalte können in den Lehrplanergänzungen

  • mit separatem Symbol gekennzeichnet sein,
  • als Aufzählung in einer Klammer erscheinen oder
  • integrierter Bestandteil eines Treffpunkts bzw. einer Kompetenzstufe sein.
Die verbindlichen Grundansprüche sind im Kompetenzaufbau wie auch in den Lehrplanergänzungen grün hinterlegt. Die den Grundansprüchen vorangehenden Treffpunkte gehören zu den Grundansprüchen.

Die Verwendung von z.B. bedeutet, dass aufgezählte Inhalte eine Auswahl darstellen und somit der Illustration dienen. Die Lehrerinnen und Lehrer können aus den Beispielen auswählen oder andere Inhalte bearbeiten.

Jahrgangsdifferenzierung

Die Orientierungspunkte im Kompetenzaufbau dienen der Zuweisung der Inhalte auf die einzelnen Schuljahre der Lehrplanergänzungen.

Für die einzelnen Fächer des 3. Zyklus liegt eine Leistungsdifferenzierung bezüglich der drei Leistungszüge A (allgemein), E (erweitert) und P (progymnasial) vor.

Die inhaltliche Leistungsdifferenzierung der verbindlichen Treffpunkte ist mit Punkten ● gekennzeichnet. Treffpunkte mit Kreisen ○ sind nicht grundsätzlich verbindlich; sie sind differenziert anzustreben für leistungsstarke Klassen, Schülerinnen und Schüler bzw. zu einem späteren Zeitpunkt (insbesondere dann, wenn Grundansprüche tangiert sind).

Zusätzlich zur inhaltlichen Leistungsdifferenzierung besteht pro Fach für gleichlautende Treffpunkte eine qualitative Leistungsdifferenzierung.