Der Modullehrplan Berufliche Orientierung ist in Kompetenzbereiche gegliedert. Folgend sind die Inhalte des Unterrichts in Beruflicher Orientierung beschrieben. Sie sind strukturiert nach den Kompetenzbereichen des Modullehrplans.

Der Unterricht fusst auf den bisher entwickelten persönlichen (kognitiven und affektiven) wie auch den sozialen Kompetenzen der Jugendlichen. Er unterstützt die Weiterentwicklung der Identität und die Persönlichkeitsbildung. Er bietet Gelegenheiten zu kritischer Selbst- und Fremdeinschätzung und fördert die Bereitschaft, sich mit der persönlichen (beruflichen) Zukunftsgestaltung zu beschäftigen.

Der Unterricht vermittelt Orientierungswissen zur Bildungs-, Berufs- und Arbeitswelt. Die Jugendlichen werden für einen selbstbewussten Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen des Umfelds an die Bildungs- respektive Berufswahl gestärkt. Sie setzen sich mit den eigenen biografischen Prägungen auseinander, insbesondere in Bezug auf geschlechtsspezifische, soziale und kulturelle Normen.

Der Unterricht baut auf den persönlichen Ressourcen der Jugendlichen auf, stärkt sie im Umgang mit Frustrationen und unterstützt ihre Entscheidungsfähigkeit.

Der Unterricht aktiviert die Auseinandersetzung und ermöglicht Erfahrungen der Jugendlichen mit sich selber und den Angeboten der Bildungs-, Berufs- und Arbeitswelt. Im Unterricht Berufliche Orientierung dokumentieren die Jugendlichen den Berufswahlprozess nachvollziehbar und erstellen Bewerbungsunterlagen.

Die in der Tabelle aufgeführten Kompetenzen gehören zur Beruflichen Orientierung. Sie werden in den Fachbereichen Hauswirtschaft respektive Deutsch aufgebaut und erreicht. Die in die Fachbereichslehrpläne eingearbeiteten Kompetenzen der Beruflichen Orientierung sind mit Querverweisen gekennzeichnet. Der Querverweis führt in der elektronischen Version vom einleitenden Kapitel zum Fachbereichslehrplan und umgekehrt.

Tabelle 1: In die Fachbereichslehrpläne eingearbeitete Kompetenzen

Kompetenz

Ort der Einarbeitung

Die Schülerinnen und Schüler können ein Verständnis für die gesell­schaft­liche Bedeutung von Ar­beit und deren ver­schie­denen For­men ent­wickeln sowie ge­schlechts­spezi­fische, so­ziale und kul­turelle Prägungen bei der Bil­dungs- und Berufs­wahl verstehen.

HW.1.1
HW.1.2

Die Schülerinnen und Schüler können sich und ihre Kom­peten­zen so­wohl mit for­mal korrek­ten Be­wer­bungs­unter­lagen als auch im per­sönli­chen Kon­takt über­zeugend präsen­tieren.

D.3.C.1.f
D.3.C.1.g
D.4.B.1.f
D.4.B.1.g
D.4.E.1.f
D.4.F.1.f